Psychosomatik

wenn die Seele durch den Körper spricht

Körper und Seele (griechisch Psyche) gehören untrennbar zusammen.

Vielleicht kennen Sie das: Bauchschmerzen vor einer Prüfung, Herzrasen bei Aufregung oder Kopfschmerzen in Stressphasen. Solche Reaktionen zeigen, wie eng Körper und Seele miteinander verbunden sind. Manchmal macht uns der Körper auf seelische Belastungen aufmerksam – das nennt man Psychosomatik.

Wenn die Ärzte nichts finden

Viele Menschen gehen wegen anhaltender Beschwerden von Arzt zu Arzt – Rückenschmerzen, Magenprobleme oder Schwindel. Doch oft bleibt der Befund unklar: „Alles in Ordnung“, heißt es, und trotzdem geht es einem nicht besser. Das kann sehr frustrierend sein.
Die Psychosomatik versteht solche Symptome als eine Art Sprache des Körpers. Dahinter können verdrängte Gefühle oder ungelöste Konflikte stecken, die wir uns selbst oft gar nicht bewusst machen.

Ein Blick in die eigene Geschichte

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie schauen wir deshalb auch auf die Lebensgeschichte. Besonders prägend sind die frühen Jahre: Wie sicher haben wir uns gefühlt? Konnten wir Vertrauen entwickeln? Diese Erfahrungen bilden das Fundament, auf dem wir später Belastungen bewältigen. Wenn dieses Fundament brüchig ist, können Krisen oder Verluste nicht nur die Seele, sondern auch den Körper belasten.

Heilung heißt Verstehen

In der Therapie geht es nicht darum, Symptome einfach wegzumachen. Viel wichtiger ist, ihre Botschaft zu verstehen. Schritt für Schritt lassen sich verdrängte Gefühle anschauen und einordnen. So entsteht mehr innere Stabilität – und körperliche Beschwerden können sich spürbar bessern.

Beschwerden als Hinweis und Chance

So unangenehm psychosomatische Symptome auch sind – sie können ein Wegweiser sein. Der Körper macht uns aufmerksam: „Da ist etwas, das gesehen werden will.“
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hilft, diese Hinweise ernst zu nehmen und neue Wege für mehr Lebensqualität zu finden.

Diese Beschwerden können beispielsweise einen psychosomatischen Hintergrund haben und mit Hilfe einer Psychotherapie behandelt werden:

  • Asthma
  • Ulcus (Magengeschwür)
  • Colitis ulcerosa / Morbus crohn
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Rheuma
  • Neurodermitis
  • Hyperthyerose (Schilddrüsenüberfunktion)

 

 

 

Wichtiger Hinweis: Eine Psychotherapie ersetzt bei körperlichen Beschwerden niemals einen Arztbesuch. Bitte lassen Sie körperliche Symptome unbedingt zuerst vom Arzt abklären.

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